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Sanierung/Erweiterung

Herbst 2015. Der Stiftungsrat entscheidet, die Sanierung und Erweiterung des Hauses Risi mittels Projektauftrag umzusetzen. Dazu prüft er Finanzierungsmöglichkeiten, veranlasst Betriebskostenschätzungen und setzt eine Baukommission ein.

Das Jahr 2016 wurde benötigt für die Bauprojektplanung, die Finanzmittelbeschaffung und die Kommunikation.

März 2017. Die Bauprojektphase mit Planung durch das Architektenteam und vielen Inputs der Baukommissionsmitglieder ist abgeschlossen.

April 2017. Bewohnende, ihre Angehörigen und die breite Bevölkerung wurden über das weitere Vorgehen informiert. Entsprechende Beiträge waren in den Printmedien zu lesen.

Mai 2017. Die Finanzierung der „neuen Risi“ ist gesichert. Noch sind Spendengelder willkommen, um die künftige Zinslast und Amortisation der Festgelder abzufedern.

Juni 2017. Eingang der Baubewilligung für Abbruch, Erweiterung und Sanierung.

Juli 2017. Alle Bewohnenden sind aus dem Haupthaus umgezogen. 22 Bewohnende ins Haus Sonnenberg und 10 Bewohnende ins Nebenhaus Risi 2.

August 2017. Der Spatenstich mit Beginn der Schadstoffsanierung und den Vorbereitungen für den Abbruch der ersten Gebäudeteile erfolgte.

September – Oktober 2017. Das Haupthaus wurde bis auf die Grundmauer respektive bis auf die Erde/Fels abgebrochen. Anschliessend wurde mit den Arbeiten für den Aushub (Anbau), Grundleitungen (Meteor- und Schmutzwasser), Umgebung, etc. begonnen. Mit der Setzung des Baukrans am 19. Oktober begannen die Baumeisterarbeiten. Noch vor dem starken Wintereinbruch vor Weihnachten 2017 konnte das Untergeschoss betoniert werden.

März 2018 (kurz vor Ostern). Die Stützmauer, welche den Eingangsbereich von den Parkplätzen trennt sowie der Rohbau bis und mit Erdgeschoss ist beendet.

Ende Juni 2018 ist der Rohbau beendet. Anfangs Juli konnte die „Aufrichtetanne“ befestigt werden mit paralleler Brauchtumszeremonie der Zimmerleute. Es folgte dann das Einsetzen von Wandelementen und Fenster.

August – September 2018. Die trockenen Sommertage begünstigten die diversen Arbeiten der Dachdecker, Zimmerleute, Gipser, Elektriker und der Landschaftsbauer für die notwendigen Terrain Anpassungen rund um den Bau.

Bis Dezember 2018. Unerwartet musste vor Wintereinbruch im Altbau noch das Dach mit dem Holzunterbau erneuert werden. Das Hauptgebäude wurde mit Fenster und Türen ausgestattet. Die Holzschnitzelheizung konnte in Betrieb genommen werden, um die Räume auszutrocknen für die vielen  anstehenden Innenausbauarbeiten. 

Mit Beginn des Jahres 2019 wurden die intensiven Innenausbauarbeiten fortgesetzt. Ersten Bewohnenden und Angehörigen konnten erste Zimmer im Rohbau gezeigt werden. Es begann die Planung des Rückzugs ins neue Risi. Anfangs Mai 2019 war es dann soweit. Das Küchenteam konnte,  als erster Bereich, die Küche wieder übernehmen. Es folgte dann Mitte Mai 2019 die offizielle in Betriebnahme. Zur Eröffnung empfing der Stiftungsrat Behördenvertreter, grosszügige Spender und viele, am Bau aktiv beteiligte Personen und Werkgruppen. Einen Tag später am Samstag 11. Mai, konnte die breite und interessierte Bevölkerung  am Tag der offenen Tür das Haus, die Räume mit der Umgebung und die Weitsicht geniessen. 

Die ersten Bewohnenden „zügelten“ am Montag 22. Mai ins Betreuungszentrum zurück. In der ersten Juniwoche bezogen die letzten Bewohnenden ihre Zimmer.    

 


Visualisierung Betreuungszentrum Risi – Sommer 2019